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„Bei Sonnenbrand eignen sich am besten natürliche Mittel!“

von Redaktion Millefolia

Von Peter Wäch

Einen Sonnenbrand oder Sonnenstich holt man sich schneller, als man denkt. Pharmaassistentin Anja Blaser von der Apotheke Dr. Noyer in Bern gibt nützliche Tipps fürs natürliche Energietanken.

Das Sonnenwetter liess auf sich warten. Viele Menschen vermissen ihr Sonnenbad und einige nehmen den daraus entstehenden Mangel an Vitamin D sehr wohl wahr. Wer sich allerdings jetzt schnell und zu lange einer UV-Strahlung aussetzt, riskiert akute Verletzungen oder sogar bleibende Schäden. Im schlimmsten Fall ist das Hautkrebs.

Ein Gel kühlt und entzieht zusätzlich Hitze und es zieht schneller in die Haut ein.

Ist die Haut bereits von zu viel Sonne gereizt oder gerötet, empfiehlt Anja Blaser eher ein Gel anstatt eine Creme. „Ein Gel kühlt und entzieht zusätzlich Hitze und es zieht schneller in die Haut ein. Eine Creme oder Salbe bildet hingegen eine unnötige Schicht und eignet sich daher besser zur Prävention.“ Cremes und Gels mit einem hohen Anteil an Aloe Vera, sind nach wie vor der Renner. Die Pharmaassistentin bestätigt: „Der Extrakt aus dieser Pflanze ist äusserst feuchtigkeitsspendend wie hautberuhigend und wird gerne für ein Vielzahl an Produkten im Bereich „Après Soleil“ verwendet“. Apotheken oder Drogerien haben oft eine hauseigene Body Lotion mit Aloe Vera im Sortiment.

Optimale Pflege

Ein Sonnenbrand ist auch eine Brandwunde und kann je nach Schweregrad zu Blasenbildung und Infektionsgefahr führen. In diesem Zusammenhang rät Anja Blaser dringend davon ab, das Malheur mit Eis zu behandeln. „Die Haut gerät mit aggressiver Kälte in einen Schockzustand, die Gefässe ziehen sich zusammen und die Hitze bleibt im Körper“, so die Fachfrau, „es gilt, die verletzte Hautstelle langsam herunter zu kühlen und dafür eigenen sich Kompressen und Quarkwickel weit besser als der Griff in den Gefrierschrank.“ Es lohnt sich hingegen, ein After-Sun-Gel in den Kühlschrank zu legen, denn das verstärkt die kühlende Wirkung auf angenehme Weise.

Bei einer leichten Rötung hilft Aloe Vera schnell. Trotzdem sollte jeder Sonnenbrand mit einer leichten Bluse oder einem T-Shirt abgedeckt werden.

Ist der Verbrennungsgrad gering, neigen die Leute dazu, sofort wieder in die Sonne zu liegen. Anja Blaser weiss: „Bei einer leichten Rötung hilft Aloe Vera schnell. Trotzdem sollte jeder Sonnenbrand mit einer leichten Bluse oder einem T-Shirt abgedeckt werden. Das gilt erstrecht für Schwimmer, denn das Wasser reflektiert die Sonne zusätzlich.“ In heissen Ländern wie Australien benützen Sonnenanbeter spezielle UV-Shirts. Wenn die Haut schon gereizt ist, braucht sie intensive Pflege. Anja Blaser setzt auf natürliche Mittel, die Feuchtigkeit spenden und die Wundheilung fördern.

Noch besser als Gurken auflegen, sind Quark- oder Tomatenwickel, weil sie dem Brand die Hitze entziehen.

Von chemischen Produkten mit Zusatzstoffen hält sie wenig. Ist von Gurkenscheiben, dem Saft der Eiche oder Johanniskraut-Öl die Rede, kommt Anja Blaser wieder auf Aloe Vera zu sprechen. Ist das gerade nicht in Reichweite, gibt es ihrer Meinung nach geeignetere Abhilfe: „Noch besser als Gurken auflegen, sind Quark- oder Tomatenwickel, weil sie dem Brand die Hitze entziehen“. Den Einsatz von MSM-Gel, das aus organischem Schwefel hergestellt wird, sieht Blaser eher bei Entzündungskrankheiten wie Arthritis.

Optimaler Schutz

Menschen mit lichtem Haar oder gar Glatze sollten besonders aufpassen vor direkter Sonneneinstrahlung. Eine Kopfbedeckung ist das A und O. Hier, wie anderswo, eignen sich laut Anja Blaser transparente Sonnensprays zur Prophylaxe. Wer aktiv Prävention betreiben möchte oder an einer Sonnenallergie leidet, beugt mit Präparaten vor, die Anti-Oxidanzien enthalten. Diese schützen die Zellen vor freien Radikalen und sind je nach dem mit Kalzium, Vitamin E oder Betacarotin angereichert. Anja Blaser ist überzeugt: “Ein ausgeglichener Säure-Base-Haushalt mit genug Kalium, Kalzium und Magnesium sollte bei heissem Wetter nie ausser acht gelassen werden, den er schützt vor dem Verlust wichtiger Mineralstoffe, der beim Schwitzen entstehen kann.” Wer auf anthroposophische Medizin setzt, kann sich mit Heilmitteln wie Calcium Carbonicum/Quercus D6 oder Urtica comp. behandeln.

Last but not least, sind es Sonnencremes, die einen optimalen Schutz vor UVA oder UVB-Strahlen bieten und auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein sollten. Pflegelinien, deren Inhaltsstoffe rein biologischer sowie mineralischer Natur sind und die sehr gut in die Texturen einziehen, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In der Schweiz ist der Faktor 50 der höchste Schutz.

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