Startseite Fokus Berner Grossrat sagt Ja zu einer Stärkung der Komplementärmedizin an der Universität Bern

Berner Grossrat sagt Ja zu einer Stärkung der Komplementärmedizin an der Universität Bern

von mille folia

Das Berner Kantonsparlament hat am 4. September 2017 die überparteiliche Motion zur Stärkung der Komplementärmedizin an der Universität Bern behandelt. Der Regierungsrat lehnte die Motion in allen drei Punkten ab. Während der kurzen Debatte im Grossrat zeigte sich, dass die Erweiterung des Lehr- und Forschungsauftrags des Instituts für Komplementärmedizin (IKOM) um den Fachbereich Phytotherapie Unterstützung findet. Der Motionär Bruno Vanoni (Grüne) bot eine Umwandlung der Motion in ein Postulat an, worauf punktweise über die Forderungen abgestimmt wurde. Mit einer knappen Mehrheit von 66 gegen 65 Stimmen wurde das Postulat «Die Komplementärmedizin an der Universität Bern stärken – auch als flankierende Massnahme zum Ausbau der Medizin- und Pharmazie-Studienplätze» angenommen.

Mit dem beschlossenen Postulat wird der Regierungsrat beauftragt, via Leistungsauftrag oder andere geeignete Massnahmen darauf hinzuwirken, dass die Komplementärmedizin an der Universität Bern den ihr gemäss Verfassung und Nachfrage zustehenden Stellenwert erhält, und zwar insbesondere durch die Erweiterung des Lehr- und Forschungsauftrags des Instituts für Komplementärmedizin (IKOM)um den heute noch fehlenden Fachbereich der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

Der Dachverband Komplementärmedizin begrüsst diesen Entscheid. Die Förderung der Lehre und Forschung im Bereich der Komplementärmedizin ist eine der zentralen Forderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Verfassungsartikels. Für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin sind gemäss Bundesverfassung Art. 118a neben dem Bund auch die Kantone in der Pflicht. Mit der Annahme des Postulats erhält die Berner Regierung nun einen verpflichten Auftrag, die Komplementärmedizin an der Universität zu stärken. Das IKOM erhält die Möglichkeit, sein Angebot um die bisher fehlende Pflanzenheilkunde zu ergänzen. Somit kann die Universität Bern künftig Lehre und Forschung in allen Fachbereichen der ärztlichen Komplementärmedizin betreiben: Anthroposophisch erweiterte Medizin, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin/Akupunktur und Phytotherapie.

Die Komplementärmedizin an der Universität Bern stärken

– auch als flankierende Massnahme zum Ausbau der Medizin- und Pharmazie-Studienplätze

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