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«Bewegung ist ein Allheilmittel»

von Redaktion Millefolia

Von Peter Wäch

In der wärmeren Jahreszeit sind schwere Beine ein zunehmendes Problem. Die Palette an Ursachen ist gross und kann von Lymphstörungen, Venenleiden über Herzschwäche bis zu Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenkrankheiten reichen.

Wanderlustige können aufatmen. Für Elfi Seiler von der St. Peter Apotheke in Zürich ist Bewegung ein Allheilmittel. „Wer seine Muskeln stärkt, trainiert gleichzeitig auch seine Venenwände“, ist die Drogistin überzeugt. Hohe Temperaturen führen zu einer Gefässerweiterung der Venen, was zu einer besseren Durchblutung der Haut führt. Die Venenklappen, die verhindern sollen, dass das Blut zurück in die Füsse fliesst, schliessen aber aufgrund der Gefässerweiterung nicht mehr richtig. Zurück bleibt ein lähmendes Gefühl, weil sich Blut in den Beinen staut.

Damit das Blut gut zirkulieren kann, ist es wichtig, genug zu trinken.

Elfi Seiler hakt an dieser Stelle nach und rät: „Damit das Blut gut zirkulieren kann, ist es wichtig, genug zu trinken. Wenn sich die Beine bereits schwer anfühlen, ist es ratsam zu kneipen.“ Die Morgendusche erweist sich hier als besonders wirkungsvoll. Ein kühler, nicht allzu kalter Guss von unten nach oben, wirkt oft Wunder.“ Kurzfristig helfe es auch, die Beine hoch zu lagern.

Stützstrümpfe für langes Stehen

Für Menschen, die in ihrem Alltag viel stehen müssen oder ausgiebig wandern, empfiehlt Elfi Seiler Stützstrümpfe. „Es gibt inzwischen sogar einen bekannten Sockenhersteller, der ein breites Angebot an verschiedenen Strümpfen bereithält. Dank moderner Gewebearten und Stricktechniken gibt es für jeden Typ das passende Modell.“ Die Fachfrau weiss: „Man schont nicht nur die Beine, sondern fühlt sich generell vitaler.“

Für Menschen, die in ihrem Alltag viel stehen müssen oder ausgiebig wandern, empfiehlt Elfi Seiler Stützstrümpfe.

Von ganz flachen Schuhen rät Elfi Seiler eher ab, denn die würden aus orthopädischer Sicht das Problem nur verschärfen. Nehmen die Beschwerden nicht ab, ist es ein Check beim Arzt unumgänglich.

Pflegen mit fetthaltigen Cremes

Wer schon etwas vorgerückteren Alters ist, sollte seine Beine vor allem mit einer fetthaltigen Creme oder Bodylotion pflegen. Dazu Elfi Seiler: „Die Haut hat im Alter weniger Fettgewebe. Wenn sie dann zu wenig Nahrung erhält, wird sie dünn und spröde, was wiederum schwere Beine begünstigt.“ Die Drogistin weiss, dass es sich beim Kauf eines Produkts lohnt, auf gute Qualität zu achten.

Natürliche „Durchbluter“

Natürlich gibt es auch Pflanzen, die durchbluten und anregen. Elfi Seiler nennt als Beispiele Rotes Weinlaub oder Löwenzahn. Beides stärkt die Leber. Letzteres, und das wissen viele nicht, sogar die Nieren. Elfi Seiler: „In der Leber wird das Blut gereinigt und in den Nieren wird es regeneriert.“ Bei den Mineralien ist man mit Silicea in einer homöopathischen Zwölfer-Potenz gut bedient.

Die Hardcore-Therapie: Blutegel

Beim letzten Tipp von Elfi Seiler braucht es für die meisten sicher etwas Überwindung. Die Co-Leiterin und Mitinhaberin der St. Peter Apotheke schwört auf die Blutegel-Therapie, weil das besondere Sekret der Tiere das Blut in einem gesunden Mass verdünnt. „Egel sorgen für einen optimalen Blutfluss“, so Elfi Seiler, „es sollten aber nur erfahrene Therapeuten ans Werk, denn der im Wasser lebende Ringelwurm muss unter anderem richtig platziert werden.“

 

Elfi Seiler, Drogistin

Elfi Seiler ist ausgebildete Drogistin, arbeitet seit dreissig Jahren bei der St. Peter Apotheke in Zürich und ist deren Co-Leiterin und Mitinhabern.

 

 

 

Bilder: Pixabay, Elfi Seiler

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