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Der Way out aus dem Burn-out

von Redaktion Millefolia
Mit Komplementärmedizin aus dem Burn-out

Von Manuela Fey

Wenn Komplementärmedizin, Schulmedizin und alle Beteiligten zusammenarbeiten, können Patienten umfassend heil werden. Dieses integrative Konzept des Sokrates Gesundheitszentrum Bodensee im thurgauischen Güttingen stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Behandlung.

Innerlich getrieben, von aussen gesteuert: So verliert der Mensch sich selbst als auch den Zugang zu seinen Herzenswünschen. Er brennt aus. „Leben braucht die Balance von Körper, Geist und Seele“, erklärt Dr. Christoph Hofer.

Leben braucht die Balance von Körper, Geist und Seele.

„Qualität macht das Leben aus.“ Quantität bringe Burn-out, so der Facharzt und klassische Homöopath mit eigener Praxis. Am Beispiel Burn-out zeigen die Referentinnen und Referenten das Potential der Komplementärmedizin auf. Dazu eingeladen in das Sokrates Gesundheitszentrum Bodensee hat der Verein Komed Regio Thurgau.

Musiktherapeut Thomas Schröter erklärt den Vagusnerv als den wichtigsten Nerv im parasympathischen System.

Musiktherapeut Thomas Schröter erklärt den Vagusnerv als den wichtigsten Nerv im parasympathischen System.

Nach einer schweren Operation vor eineinhalb Jahren war die Patientin von Dr. Christoph Hofer physisch erschöpft. Dann unterstützte die 38-Jährige ihren Ehemann nach einer akuten Herzoperation in seinem Integrationsprozess. Sie befand sich danach in einem Stimmungstief und Erschöpfungszustand. Nach der Behandlung im Sokrates Gesundheitszentrum Bodensee fühlte sich die Patientin innerlich ruhiger. Sie sei aus der Starre erwacht, sagte sie. Weinen zu können, habe sie als erlösend empfunden. Heute verspürt die Frau wieder Lebensfreude und Lebenskraft. Sie pflegt einen bewussten Umgang mit der Gesundheit und dem Leben. „Hätte sich die Patientin einzig psychotherapeutisch behandeln lassen, wäre der Erfolg ungewiss gewesen“, hält Dr. Christoph Hofer fest.

Harmonie der drei Ebenen

Physiotherapeutin Bianca Frank (rechts) demonstriert Cécile Mandefield den Schlingentisch für eine schmerzfreie Behandlung.

Physiotherapeutin Bianca Frank (rechts) demonstriert Cécile Mandefield den Schlingentisch für eine schmerzfreie Behandlung.

Das Therapieprogramm im Gesundheitszentrum ist auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst und in einen strukturierten Tagesablauf eingebettet. „Wir erforschen den tieferen Sinn der Krankheit und behandeln die Ursachen, nicht die Symptome“, betont Guido Schaub. Das medizinische Konzept beinhaltet zudem die Förderung der Selbstverantwortung des Patienten, die Reduktion bzw. Substitution von Medikamenten, das Angebot von Quellen der Kraft für Körper, Geist und Seele sowie das integrative Therapiemodell mit Schulmedizin, Homöopathie, Musiktherapie, Kunsttherapie, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Spiritualität. Der Geschäftsführer: „Unterschiedliche komplementärmedizinische Methoden können sich gegenseitig befruchten.“

Fachliches mit Menschlichem verbinden

Untereinander tauscht sich das medizinisch therapeutische Team rege aus. „Mit unserer Arbeit in die Tiefe zu gehen, erachten wir als zentral“, so Guido Schaub. „Unseren Patienten begegnen wir mit Liebe und Achtsamkeit, Wertschätzung und Empathie.“

Unseren Patienten begegnen wir mit Liebe und Achtsamkeit, Wertschätzung und Empathie.

Margrit Kellenberger, Homöopathie, Beatrice Länzlinger, Kunsttherapie, und Thomas Schröter, Musiktherapie, zeigen ihre Arbeit mit erschöpften Menschen im Sokrates auf. Die Erkenntnisse der Genesenden sind etwa: „Ich muss nicht alles unter Kontrolle haben“, „Ich fühle mich nun ruhig, in der Kraft und kann wieder Fuss fassen“.

Für Patienten, die die Kosten für diese ganzheitliche Therapie nicht aufbringen können, wie auch für die Erforschung natürlicher Heilmethoden setzt sich die Stiftung Sokrates ein. „Die Studienresultate gehen in die Therapien ein“, erklärt Stiftungsratsprädent Dr. Fritz Jaisli.

Guido Schaub, Cécile Mandefield (Vorstand Komed Regio Thurgau), Dr. Christoph Hofer, Beatrice Länzlinger, Dr. Fritz Jaisli (hinten), Thomas Schröter, Erich Scheibli (hinten), Margrit Kellenberger, Edith Graf-Litscher (Präsidentin Komed Regio Thurgau, Nationalrätin) (v.l.n.r.)

Guido Schaub, Cécile Mandefield (Vorstand Komed Regio Thurgau), Dr. Christoph Hofer, Beatrice Länzlinger, Dr. Fritz Jaisli (hinten), Thomas Schröter, Erich Scheibli (hinten), Margrit Kellenberger, Edith Graf-Litscher (Präsidentin Komed Regio Thurgau, Nationalrätin) (v.l.n.r.)

Selbstverantwortung fördern

Auch Erich Scheibli attestiert der Integrativen Medizin grosses Potenzial: „Sie ist nachhaltig und insgesamt klar kostengünstiger.“ Institutionen wie das Sokrates brauche es dringend mehr. „Sie führen den Menschen zur elementaren Haltung der Selbstverantwortung“, so der Leiter Care Management der Swica Gesundheitsorganisation.

Menschen, die mit Komplementärmedizin aufwachsen, entwickeln ein Bewusstsein für die Lebensbalance, Selbstverantwortung und für eine umfassende Medizin.

Dr. Christoph Hofer fügt an: „Menschen, die mit Komplementärmedizin aufwachsen, entwickeln ein Bewusstsein für die Lebensbalance, Selbstverantwortung und für eine umfassende Medizin.“

Es brauche mehr Miteinander und Wertschätzung, gerade in der Arbeitswelt, sind sich die Anwesenden einig. Darum arbeiten sie in einer spontan beschlossenen Allianz weiter an diesen Themen.

Bilder: Pixabay, Manuela Fey


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