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Für jeden das Passende finden

von Redaktion Millefolia

Von Karin Meier

Die Mitarbeitenden der Drogerie Käser & Vögeli sind für ihr grosses Wissen über Pflanzen und Naturheilmittel bekannt. Sie erarbeiten nicht nur massgeschneiderte Lösungen für individuelle Gesundheitsprobleme, sondern stellen auch rund 400 Produkte selbst her.

«“Gibt’s nicht“ gibt’s bei uns nicht», bringt Stephan Vögeli (54) seine Kundenphilosophie auf den Punkt. Der Inhaber der Drogerie Käser & Vögeli in Kirchberg und seine Mitarbeitenden werden schon mal zu Tüftlern, wenn es darum geht, für eine Person eine geeignete Heilmethode zu eruieren. «Manche unserer Kunden haben schon viele Dinge ausprobiert und sind mit ihrem Latein am Ende. Hier setzen wir mit unserem Wissen an: Vielleicht benutzt jemand schon die richtige Pflanze, aber die Anwendung passt nicht oder der Körper kann die Wirkstoffe nicht gut genug aufnehmen.

Manche unserer Kunden haben schon viele Dinge ausprobiert und sind mit ihrem Latein am Ende.

Möglicherweise jedoch muss man auf eine andere Pflanze oder gar eine andere Behandlungsart umstellen, um den Körper auf eine andere Weise anzusprechen», sagt Stephan Vögeli. Die Hartnäckigkeit zahle sich aus, und es sei für beide Seiten befriedigend, wenn schliesslich eine gute Lösung gefunden worden sei.

Fachwissen und gute Menschenkenntnis

Bei der Beratung kommt ihm und seinen Mitarbeitenden das grosse Fachwissen zugute, das sie sich im Laufe der Jahre aufgebaut haben. Fast genauso wichtig sei jedoch eine gute Menschenkenntnis, betont Stephan Vögeli. Denn manche Kundinnen und Kunden sprächen nicht freimütig über ihre Gesundheitsprobleme. Deshalb müsse man in den Gesprächen gleichsam zwischen den Zeilen lesen können, um auf das optimale Mittel zu kommen. Dies kann ein standardisiertes Eigenprodukt sein, aber auch eine auf das Individuum abgestimmte Einzelanfertigung.

Die Mitarbeitenden stellen verschiedene Johanniskraut-, Beinwell- und andere Tinkturen her, die sie zu Salben, Gels, Tropfenmischungen und Einreibemitteln verarbeiten.

Herstellung einer Salbenmischung aus selbst produzierten Tinkturen

Für beides ist die Drogerie überregional bekannt: Die Mitarbeitenden stellen verschiedene Johanniskraut-, Beinwell- und andere Tinkturen her, die sie zu Salben, Gels, Tropfenmischungen und Einreibemitteln verarbeiten. Zusammen mit den Teemischungen, Kosmetikartikeln und Einzelanfertigungen entstehen um die 400 Produkte, die es nirgendwo sonst zu kaufen gibt.

Der Chef sammelt selbst

Die Zutaten bezieht Stephan Vögeli von renommierten Schweizer Herstellern wie Herbamed oder Phyotmed, einem Landwirt aus der Region und aus Wildsammlungen.

In Frage kommen nur Pflanzen an guten Standorten wie zum Beispiel Waldlichtungen, damit Belastungen mit Schadstoffen ausgeschlossen werden können.

Die Johanniskrautblüten zum Beispiel pflückt er mit seinen Mitarbeitenden selbst. An immer wieder anderen Plätzen, denn Johanniskraut ist eine Pionierpflanze, die nach wenigen Jahren von ihrem Standort verdrängt wird. «Meine Bekannten informieren mich jeweils, wenn sie auf Spaziergängen Johanniskraut entdecken, und auch ich halte die Augen offen», sagt Stephan Vögeli. In Frage kommen nur Pflanzen an guten Standorten wie zum Beispiel Waldlichtungen, damit Belastungen mit Schadstoffen ausgeschlossen werden können.

Sorgfältige Übergabe

Auch Fredi Käser, der frühere Inhaber und Begründer des guten Rufs der Drogerie, hält für Stephan Vögeli Ausschau nach Heilpflanzen. Er hat ihn an einem Weiterbildungskurs kennengelernt und ihm kurz danach anerboten, dereinst seine Drogerie zu übernehmen. 1993 gab Stephan Vögeli seine Stelle als Drogerieleiter in Küssnacht am Rigi auf und trat als designierter Nachfolger in die Drogerie Käser ein. 2000 übernahm er das Geschäft, das er seither unter dem Namen Käser & Vögeli weiterführt. Für Stephan Vögeli war es ein Heimkommen, denn er wuchs im dem rund fünf Kilometer entfernten Dorf Koppigen auf.

 

Stephan Vögeli, Drogist

Stephan Vögeli ist eidg. dipl. Drogist und Inhaber der Drogerie Käser & Vögeli. Er ist Mitglied des Schweizerischen Drogistenverbands und Präsident der Gruppierung Apdrowell, die 39 Drogerien und 12 Apotheken umfasst.

Bilder: Karin Meier

 

 

 

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