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Natürliche Hilfe bei Kopfschmerzen

von Redaktion Millefolia

Von Lisa Heyl

Kopfschmerzen können sich pochend, klopfend oder stechend äussern. Die Auslöser dafür sind vielseitig, die Stärke der Schmerzen variiert. Mit einfachen Mitteln können Sie Kopfschmerzen vorbeugen und natürlich behandeln.

Kopfschmerzen deuten oft auf Flüssigkeitsmangel hin.

Eine der häufigsten Ursache von Kopfschmerzen ist der Flüssigkeitsmangel. Ist der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das einen Einfluss auf die Nervenleitfunktionen und das Gehirn haben. Sie können leicht testen, ob Ihre Kopfschmerzen nur aufgrund eines Flüssigkeitsmangels auftreten: Trinken Sie sofort bei Schmerzbeginn 0,5 bis bis 1 Liter Leitungswasser. Ist der Schmerz danach weg, war die Ursache klar. Um diese Art von Kopfschmerzen vorzubeugen, sollten Erwachsene täglich etwa zwei Liter trinken. Bei Hitze oder körperlicher Anstrengung steigt die Trinkmenge entsprechend an.

Kopfweh und seine Ursachen

Es gibt viele andere, nicht körperliche Ursachen, die Kopfschmerzen auslösen können. Dazu zählen nebst übermässigem Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin auch schwarzer Tee, Kaffee oder Glutamat. Zu den weiteren Auslösern von Kopfweh gehören ein zu hoher Stress– und Lärmpegel, Luftdruckschwankungen, Verspannungen der Rücken- und Nackenmuskulatur, Chemikalien wie Lackfarben, Lösungsmitteln oder Abgase.

Falls Sie häufig unter starken Kopfschmerzen leiden, sollte dringend eine Fachperson konsultiert werden.

Natürliche Tipps aus der Drogerie oder Apotheke

  • Schüssler-Salze: Die „Heisse Sieben“ hat sich bei akuten Kopfschmerzen und Migräne bewährt. Zehn Tabletten Magnesium phosphoricum D6 (Schüssler-Salz Nr. 7) in einem halben Glas abgekochtem Wasser auflösen und trinken. Bei Bedarf alle 15 Minuten wiederholen.
  • Phytotherapie: Bei chronischen oder häufigen Kopfschmerzen gut geeignet. Ginkgo kann als Kur während ein bis drei Monaten die Blutgefässe entlasten. Zudem wird die Sauerstoffzufuhr im Kopf verbessert. Die Kopfschmerzen klingen ganz ab oder treten zumindest weniger stark auf.
  • Gemmotherapie: Die Knospen des Feigenbaumes entspannen und beruhigen das Nervensystem. Zur akuten Schmerzlinderung hat sich die Heckenrose bei regelmässiger Anwendung von 3 Sprühstössen 3 – 6 Mal täglich  bewährt.

    Pfefferminzöl auf Nacken und Schläfe wirkt kühlend und kann gegen Kopfschmerzen helfen.

  • Spagyrik: Essenzen wie Iris, Gelsemium, Belladonna und Petasites wirken stark krampflösend und entspannend. Die individualisierten Mischungen bieten viele Möglichkeiten bei der Behandlung verschiedener Kopfschmerztypen.
  • Aromatherapie: Massageöl mit Lavendel, Römischer Kamille, Muskatellersalbei, Pfefferminze zur Nacken- und Schläfenmassage. Auch als kühlende Kompressen geeignet.
  • Leberwickel: Viele Kopfschmerzpatienten sprechen sehr gut auf eine Leber-Galle-Therapie an. Pflanzliche Tabletten (mit Bitterstoffen der Mariendistel, Artischocke oder Löwenzahn), Leberwickel und Leber-Galle Tee unterstützen die Funktion der Leber.

Kopfwehtagebuch gibt Aufschluss

Das führen eines Schmerztagebuches kann Kopfschmerzpatienten helfen, den Ursachen für ihre Beschwerden schneller auf den Grund zu kommen.

Die gesammelten Daten können die Diagnose erleichtern, mögliche Auslöser aufdecken und bei der Therapiekontrolle hilfreich sein. Zu jeder Schmerzattacke sollten folgende Punkte notiert werden, um die Qualität des Schmerzes möglichst genau zu erfassen:

  • Wann treten die Beschwerden auf?
  • Wie lange dauern sie an?
  • Wie stark sind sie?
  • Wie äussern sich die Kopfschmerzen? Eher klopfend oder dumpf, nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Kopfes?

Wichtig für die Diagnose der Kopfschmerzen sind eventuelle Begleitsymptome oder Auslöser wie Übelkeit oder Sehstörungen. Löst beispielsweise übermässiger Kaffeegenuss, ein längerer Aufenthalt in der Kälte oder grosser Stress die Kopfschmerzen aus, kann dies für das Finden der optimalen Therapie sehr hilfreich sein. Wer Schmerzmedikamente einnimmt, sollte dies im Schmerztagebuch notieren. Angaben zu Art, Menge und Häufigkeit der Einnahme sowie zur Wirkung der Präparate helfen auf der Suche nach der richtigen Therapie.


Quellen & weiterführende Literatur:

  • Drogistenstern
  • Käch, Walter: Biochemische Mineralstoffe nach Dr. Schüssler. Praktisches Arbeitsbuch. Santénatur, Hochdorf.
  • Bichsel, Barbara & Brönnimann, Julia: Gemmotherapie. Die Kraft der Knospen. Ulmer, 2016.

Bilder: pexels, pixabay, unsplash

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