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Mistel: Begleiterin in der dunklen Jahreszeit

von Redaktion Millefolia
Die Mistel als Heilpflanze

Von Steven Wolf

Voller Mystik und Symbolkraft schwebt die Mistel hoch über unseren Köpfen in den Ästen der Bäume. Sie sorgt im Körper für Ausgeglichenheit und Balance und bringt Licht in die dunkle Jahreszeit.

Wenn der Wind im Herbst die Blätter von den Bäumen weht, richtet sich mein Blick gerne in die Höhe zu den Misteln, die hoch über dem Boden auf den Bäumen zwischen Himmel und Erde leben. Für mich ist die Mistel eine magische Pflanze, eine Meisterin der Zwischenräume. Sie bildet den Schleier zwischen den Welten, ist ein geistiges Wesen der Dämmerung, spannt einen Bogen zwischen Tag und Nacht, Leben und Tod, Traumbewusstsein und Wachzustand. […]

Einsatz und Symbolik

Die Mistel (Viscum album) gehört zur Familie der Sandelholzgewächse.

[…] Wie andere immergrüne Pflanzen wird auch die Mistel bei lebensabbauenden Prozessen gebraucht; daher ist sie ein wichtiger Bestandteil von guten Lebenselixieren. Dementsprechend brauche ich die Mistel in erster Linie bei Anzeichen von verminderter Lebenskraft und generell bei älteren Menschen – zum Beispiel wenn jemand ständig müde ist, an Blutarmut leidet oder ein schwaches Immunsystem hat; ebenso bei Rheuma und Gicht, aber auch bei Nervenverletzungen, Blasenentzündungen und als Lymphheilmittel. Bei Krebs ist die Mistel eine äusserst wertvolle Begleittherapie.

Die Mistel bringt jedoch auch in vielen anderen Bereichen mannigfaltige Wirkungen mit sich. Sie kann zum Beispiel bei Leberbeschwerden und Milzleiden verwendet werden. Und auch bei allgemein chronischen Krankheiten kann sie eine wertvolle Unterstützung sein, so zum Beispiel bei arteriellen Durchblutungsstörungen, Rheuma, Arthrose oder Gelenksentzündungen. Ebenso bei Problemen mit dem Blutzucker, der Galle, bei Nervenschwäche oder Stoffwechselstörung aller Art.

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Anwendungstipps

  • Innerlich als Tee (Beeren nicht innerlich anwenden)
    Misteltee (Stängel und Blätter) wird immer als Kaltauszug angesetzt (6-12h). Kaltes Wasser löst die schwach giftigen Stoffe (z.B. die Glykoside Viscalbin und Viscotoxin) nicht heraus. Daher ist der Kaltauszug der Mistel ideal. Er sollte auch kalt getrunken werden. In erster Linie wird er zur Regulierung des Blutdrucks, bei Herzschwäche und Arteriosklerose angewandt.
  • Umschläge mit Tee
    Warme Mistelteeumschläge kann man zur Linderung rheumatischer und neuralgischer Schmerzen auflegen. Auch bei Arthrose können äusserliche Mistelbehandlungen helfen.
  • Heuschnupfen
    Betroffene sollten schon im Winter für den Frühling vorsorgen: Zur Linderung des Heuschnupfens kann der Misteltee eine Hoffnung sein. Dazu wird der Tee mit Hilfe einer Pipette, Nasendusche oder eines Nasenspülkännchens in die Nase gebracht.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt vom Schweizer Magazin “natürlich”: https://www.natuerlich-online.ch/home/

Bilder: Pixabay, iStock

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