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Neue Herausforderungen für die Komplementärmedizin

von gino479

Wir werden immer älter und der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt stetig an. Mit zunehmendem Alter nehmen die chronischen Krankheiten zu, wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Arthrose. Und wir werden multimorbid, leiden also an Mehrfacherkrankungen. Diese Entwicklung stellt unser Gesundheitssystem vor grosse Herausforderungen. «Chronisch kranke, multimorbide Patientinnen und Patienten passen nicht in unser fragmentiertes Gesundheitssystem». Die Behandlung dieser Menschen erfordert mehr Information, eine bessere Koordination und neue patientenzentrierte Versorgungsmodelle.

Gleichzeitig befinden wir uns in einem gesellschaftlichen Umbruch. Die Digitalisierung verändert unseren Alltag, unser Arbeitsumfeld wie auch unser Verhalten und unsere Bedürfnisse im Umgang mit Gesundheit und Krankheit. «Menschen mit Krankheiten wollen sich vernetzen» und «die Digital Natives sind die Patienten von morgen». Die modernen Technologien bieten bahnbrechende Möglichkeiten sowohl für Patientinnen und Patienten wie auch für Anbieter von Gesundheitsleistungen. ePatient, eHealth, Big Data oder das elektronische Patientendossier sind nur einige Schlagwörter der aktuellen Diskussion.

Die digitale Transformation im Gesundheitswesen ist bereits im Gange und fordert alle Akteure heraus, sich mit den Veränderungen auseinander zu setzen. Auch der Dachverband Komplementärmedizin will seine Strategie für die kommenden Jahre neu ausrichten. Wir fragen uns, welche Rolle und Aufgaben kann die Komplementärmedizin in der Grundversorgung von morgen übernehmen?

Als Vorbereitung für die anstehende Strategiediskussion organisierten der Dakomed und der SVKH am 31. Januar 2018 eine gemeinsame Veranstaltung mit Inputreferaten zu den Themen Digitalisierung, Medikamentenversandhandel und integrierte Versorgung. Der von Prof. Dr. Til Slembeck moderierte Anlass war informativ, spannend, anregend und machte insbesondere deutlich: «Ohne eHealth keine integrierte Versorgung und ohne integrierte Versorgung keine eHealth.»

Am Anlass referierten:

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