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Arnika – Königin der Heilpflanzen

von Redaktion Millefolia

Von Andreas Krebs

Arnika ist eine der beliebtesten Heilpflanzen überhaupt. Doch sie ist streng geschützt. Man kann die Königin der Heilpflanzen aber ganz einfach im eigenen Garten oder auf dem Balkon kultivieren.

Arnika wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, blutreinigend, krampflösend, juckreizlindernd und schmerzstillend und gilt als eines der besten Heilkräuter bei schlecht heilenden Wunden und äusseren Verletzungen. In der Schulmedizin wird Arnica montana deshalb häufig vor und nach operativen Eingriffen verabreicht. In Volksheilkunde, Phytotherapie und Homöopathie wird die Heilpflanze zudem eingesetzt bei Blutergüssen, Husten, Bronchitis, Durchfall, Ekzemen, Fieber, Gicht, Grippe, Herzschwäche, Magenkrämpfen, Prellungen, Rheuma, Schlaganfall, Venenschwäche und Verstauchungen.

In der Schulmedizin wird Arnica montana häufig vor und nach operativen Eingriffen verabreicht.

Die innerliche Anwendung erfolgt als Tee oder Tinktur. Zur Herstellung einer Tinktur werden frisch gepflückte Arnikablüten in ein Glas mit Schraubdeckel gegeben. Danach wird Schnaps hinzugefügt, bis die Blüten gänzlich bedeckt sind; anschliessend das Glas gut verschlossen für zwei bis sechs Wochen an einen warmen Ort stellen. Danach die Tinktur filtern, in eine dunkle Flasche füllen und gut verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort lagern. So ist die Arnikatinktur mindestens ein Jahr haltbar.

Achtung: Menschen mit Allergien gegen Korbblütler sollten auf die Anwendung von Arnikatinktur und -tee verzichten.

Zum ganzen Artikel

Buchtipp

Johannes Wilkens, Frank Meyer, Ruth Mandera
«Arnika – Königin der Heilpflanzen», AT Verlag 2018.

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt vom Schweizer Magazin „natürlich“: https://www.natuerlich-online.ch/home/

 

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1 Kommentar

Isabelle Kuster 27. Januar 2021 - 17:36

Guten Abend!
Ich meine, dass die Pflanze auf dem Bild bei der Arnika-Beschreibung nicht eine Arnika ist, jedenfalls nicht die, die bei uns in den Bergen wächst, d.h. die Arnika Montana. Die Kronblätter sind bei der Arnika Montana am Ende leicht „gefranst“, die Stengel-Blätter stehen jeweils zu zweit und sind leicht „pelzig“; der Stengel teilt sich anders, d.h aus den Blattachseln jeweils zwei neue.Gibt es denn verschiedene Arten und werden die alle als Heilmittel benutzt?
aber möchte ich auch danken für Ihre guten Beiträge zur ganzen Corona-Geschichte, v.a. das zum Impfgespräch – wirklich individuell-menschlich und alternativ-medizinisch!

Mit freundlichen Grüssen
Isabelle Kuster

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